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Zug informiert über die Gefahren von Drogen


Siebensternschüler besuchen den „Revolution Train in Asch. Sie waren dort in einer Drogenhöhle, einer Gefängniszelle und einem Verhörraum.


Von Gerald Lippert
Selb/Asch - In der total verschmutzten Drogenhöhle wollte kein Schüler der Klassen 7 und 8 der Siebensternschule Selb Platz nehmen. Sie gehörte zum „Revolution Train, den die Jugendlichen in der tschechischen Nachbarstadt Asch besuchten und der ihnen in sechs Waggons äußerst anschaulich die Gefahren des Drogenkonsums vor Augen führte. In diesem umgebauten Anti-Drogen- Zug konnten sie in interaktiver Form die Folgen von Drogenmissbrauch mit allen Sinnen nachvollziehen. In den unterschiedlich gestalteten Waggons wurde ihnen in Filmsequenzen verdeutlicht, wie legale und illegale Suchtmittel auf den Menschen einwirken und ihn sowohl psychisch als auch körperlich verändern.
Sehr wirklichkeitsnah und altersgemäß aufbereitet stellten die Spielfilmszenen den Schülern den Verlauf einer „Drogenkarriere dar. Beginnend mit den legalen Drogen Nikotin und Alkohol standen sie danach in einer verrauchten Bar. Dort gab es dann – natürlich nur im Film – auch die illegalen Extacy- Pillen und Joints. Im nächsten Waggon wurden die Schüler mit einem drogenbedingten Autounfall und seinen schlimmen Folgen auch für unschuldige Unfallopfer konfrontiert. In einer nachgebauten versifften Drogenhöhle erlebten sie, wie weit „ganz unten für einen Drogenabhängigen, der Heroin spritzt, wirklich ist. In einer Gefängniszelle, einem Verhörraum der Polizei und einer Drogenhöhle durften sie selbst nachstellen und hautnah fühlen, wie es einem Drogenkonsumenten ergehen kann. Der letzte Waggon zeigte den schäbigen Ort, an dem sich ein Drogenabhängiger den „goldenen Schuss setzte. Die einzelnen Waggons waren an den Wänden so ausgestaltet, dass sie den körperlichen Verfall von Drogenabhängigen wiedergaben. In einer Ausstellung wurde dokumentiert, wie „Drogenküchen zur Herstellung der gefährlichen Substanz Crystal Meth von der tschechischen Polizei ausgehoben wurden.
Die Betreuer im „Revolution Train verstanden es, die Schüler nicht durch Angst vor den Folgen einer Sucht einzuschüchtern, sondern sie boten ihnen Anreize zum Nachdenken über das Thema Drogen. Durch die aktive Beteiligung vermittelten sie ihnen ein wirklichkeitsnahes Erlebnis, das sie im normalen Leben hoffentlich nie erfahren werden. Entsprechend waren auch die Reaktionen der Schüler aus der Siebensternschule: „Es ist schlimm, wie das Leben eines Drogensüchtigen verläuft. - „Die Darstellungen waren sehr beeindruckend und lebensnah. - „Drogen zerstören den Menschen.
Nähere Informationen zu diesem Anti-Drogen-Projekt und den Stationen des Zuges  gibt es online unter  – auch auf Deutsch. Geplant ist nach Angaben der Veranstalter auch eine Tour durch Deutschland.
Geschichte
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Nach der Einnahme von Drogen kam es zu einem folgenschweren Unfall, der im „Revolution Train nachgestellt wurde.
Im Verhandlungsraum stellten die Siebensternschüler ein Verhör nach, wobei der Verdächtige sogar angekettet wurde.
In einer Gefängniszelle konnten die Siebensternschüler nachvollziehen, wie es einem Drogenkonsumente n ergehen kann.
Vor dem „Revolution Train in Asch: Die Schüler der Siebensternschule Selb.