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Eigenes Schullied und Film-„Welturaufführung“ begeisterten


Die Siebensternschule – Sonderpädagogisches Förderzentrum (SFZ) Selb feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen. Das Schulfest war ein weiterer Höhepunkt einer Reihe von Veranstaltungen und verbreitete gute Laune bei Schülern und Besuchern. Die angebotenen Spiele verlockten Kinder und Besucher zum Mitmachen.
 
Tanzende Mini-Monster, ein eigenes Schullied, Spiele für jedes Alter, eine Hüpfburg – beim Schulfest der Siebensternschule standen die Kinder im Vordergrund eines bunten Programms, bei dem die gute Laune nicht zu kurz kam. Kein Wunder also, dass Schüler, Lehrer und Eltern bei der Veranstaltung, die im Rahmen des 25-jährigen Bestehens der Schule stattfand, zusammen mit der Sonne um die Wette strahlten.
Mit einem Tanz entführten Schüler der Klassen 5 und 6 die Zuschauer nach Afrika, wobei sie dazu in einer für heimische Ohren unverständlichen Sprache sangen. Schulleiter Jörg Herzig erläuterte, dass die Gruppe damit auch am Schulmusiktag des Landkreises Wunsiedel teilgenommen hat. Herzig freute sich über den guten Besuch des Schulfestes und stellte das umfangreiche Programm vor. Sein besonderer Dank galt allen Schülern und Lehrern, die in der vorhergehenden Projektwoche in insgesamt 17 Arbeitsgruppen forschten, bastelten, bauten, malten und experimentierten. Die Ergebnisse wurden beim Schulfest vorgestellt.
„Dieses tolle Schulfest zeigt, dass die Siebensternschule auch nach 25 Jahren lebendig ist und die Stimmung im Haus passt“, würdigte Oberbürgermeister Wolfgang Kreil das Engagement des gesamten Personals der Schule. „Die Siebensternschule hat in diesem Bereich in Selb eine Vorreiterfunktion“.  An weiteren Ehrengästen konnten Landrat Dr. Karl Döhler, die früheren Schulleiter der Siebensternschule Dr. Hermann Kunze und Hanns Plechschmidt sowie die Vertreter sämtlicher Selber Schulen, der VHS und viele ehemalige Lehrerinnen des SFZ begrüßt werden.
„Meine Siebensternschule“ hieß das Lied, das die Kinder der Diagnose- und Förderklassen (DFK) mit ihren Lehrern extra zum Schuljubiläum einstudiert hatten. Dabei beschrieben sie, dass es ein Haus sei, in dem es nicht nur den Kindern gut gehe. Die Kleinsten aus der schulvorbereitenden Einrichtung (SVE) erfreuten die Gäste mit einem „Mini-Monster-Tanz“. Eine weitere Musikgruppe ließ ihre selbst gebauten Instrumente aus Naturmaterialien erklingen. Die Eltern und Gäste belohnten alle Aufführungen mit herzlichem Applaus.
Auf dem Schulhof lockten eine Hüpfburg, die von der ESM zur Verfügung gestellt wurde und viele Spielstationen, wie etwa das Hufeisenwerfen oder das Kirschkern-Weitspucken, bei denen auch die Eltern wieder Kind sein durften. Bei einem Geschicklichkeitsspiel mit vielen Seilen konnte nur ein gutes Ergebnis erreicht werden, wenn die gesamte Gruppe zusammenarbeitete. Am Verkaufsstand wurden einige Produkte aus der Projektwoche angeboten, unter anderem der Honig vom schuleigenen Bienenvolk oder die bunt bemalten Blumentöpfe. Neben den Spezialitäten vom Grill konnte der Elternbeirat mit Walter Sperlich an der Spitze auch ein riesiges Kuchenbuffet anbieten, das ebenso wie die türkische Pizza von Schülereltern gebacken wurde.
In der Aula wurden an Stellwänden und Tischen die Ergebnisse der Projektwoche präsentiert, wobei sich die bearbeiteten Themen am Alter der Schüler orientierten. So standen für die Jüngsten das Anfertigen eines Bilderbuches, Spielen wie früher, Spiele für innen und außen, 25 tolle Experimente (z.B. starteten die Papiere von Teebeuteln als Raketen) und eine Papierwerkstatt zur Auswahl. Instrumente aus Naturmaterialien und Puzzles zum Lieblingstier der Kinder ergänzten dieses Angebot.
Für die Schüler ab der 5. Klasse gab es die Projektgruppen „Wie kommt der Honig ins Glas?“, eine Streitschlichterausbildung, Bemalen von Blumentöpfen, Nähen, Kochen von leckerem Rhabarbersaft sowie der Bau eines Weideniglus der für die Pausen genutzt werden kann. In Ausstellungen wurden ausgewählte Zeichnungen aller Klassen unter dem Motto „Unsere kleinen und großen Künstler“ sowie die Geschichte des Gutes Blumenthal  - einer Außenstelle der Siebensternschule – dokumentiert. Die Jugendlichen aus Blumenthal und der weiteren Außengruppen in Franken boten ihre entstandenen Kunstobjekte nach dem Vorbild berühmter Meister wie Picasso, Dali oder Munch an.
Auf besonderes Interesse stieß die Power-Point-Präsentation von drei Schülern der Klassen 8 und 9 über die Arbeitsgruppen, die sie während der Projektwoche unter der VHS-Anleitung erstellten und den Zuschauern mit eigenen Erklärungen darboten. Als „Welturaufführung“ lief ein Film über die Siebensternschule, der vom Filmteam des Walter-Gropius-Gymnasiums produziert wurde. Bei beiden Darbietungen warteten vor allem die Schüler darauf, wann sie als Akteure darin zu sehen waren – und waren vollauf zufrieden damit. Neben der Schülerfirma „MAKtiv“ der Erich Kästner-Schule Marktredwitz, wo T-Shirts bedruckt wurden, war auch die VHS mit einem Infostand vertreten.
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