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Von Franken in die Fränkische Schweiz - Erlebnispädagogikwoche im September 2011


 
Der Schulstart in am PTZ Franken ist immer ein ganz besonderer. Damit sich neue Schüler und Lehrkräfte sowie Betreuer besser kennen lernen, findet stets im September eine erste EP statt. Die verantwortlichen EPler haben sich auch diese wieder etwas Tolles einfallen lassen.
Vom 19. September bis zum 28. September wanderten 12 Jugendliche und 5 Betreuer (+ Fahrer des Begleitbusses) in 10 Tagen von Franken in die Fränkische Schweiz. Mit dem Schneeberg und dem Ochsenkopf erklommen wir gleich in den ersten 2 Tagen die zwei höchsten Berge des Fichtelgebirges. Das war für unsere neuen Schüler sehr anstrengend, denn sie sind die Wanderungen noch nicht so gewöhnt, wie die alten Hasen. So ist es nur allzu verständlich, dass so mancher der Neuen schimpfte, fluchte und am liebsten am Wegesrand stehen geblieben wäre. Und doch überwanden sie ihren eigenen Schweinehund, liefen einfach weiter. Die Blasen an den Füßen wurden immer größer… Ein erstes Highlight gab es am 22.9., als wir die Therme in Obersees besuchen durften. Eine warme Dusche wusch den ganzen Schweiß und Schmutz der vergangenen Tage ab. Ausgeruht und mit einem frischen Gefühl „fielen“ wir alle am Abend in die Schlafsäcke.

(Wer es noch nicht weiß: Wir übernachten in Zelten, unser Abendessen bereiten wir an einem Lagerfeuer zu (stets abwechslungsreich und lecker), Toiletten gibt es nur ab und zu, wenn nicht gibt es einen sogenannten „Kackspaten“.)
Von Obernsees ging es weiter zur Pulvermühle, wo wir 4 Nächte campierten. Auch hier erwartete uns eine Überraschung. Wir brauchten einmal nicht unsere Füße, sondern die Oberarme. In Kajaks ging es die Wiesent entlang über 14 km von Doos nach Muggendorf. Für viele von uns war es die erste Erfahrung mit einem Kajak. Nur natürlich, dass es deshalb zur Wasserberührung kam, und nicht nur von oben. Zwei Bootsbesatzungen kenterten gleich bei der allerersten Stromschnelle, eine dritte ging freiwillig ins Wasser. Verletzt wurde dabei niemand. Dieser Tag war für alle wohl der schönste der EP.
Unser Endziel war Pottenstein in der Fränkischen Schweiz. Auf dem Weg dorthin gingen wir noch auf Höhlensuche. Erfolgreich meisterten 7 Freiwillige (5 Jugendliche + 2 Betreuer) den etwa 35 m langen, sehr schmalen und dunklen Höhlengang am sogenannten Kuhloch. Für alle anderen gab es am letzten Tag unserer EP eine geführte Wanderung durch die Teufelshöhle in Pottenstein. Von dort wurden wir nach 10 Tagen und ca. 150 km zu Fuß und auf dem Wasser abgeholt.
So gingen 10 wunderschöne Tage mit trockenem und auch sonnigem Wetter zu Ende. Die guten Grundlagen für eine erfolgreiche Schulzeit wurden auf dieser EP gelegt und hoffentlich erinnern sich alle in entscheidenden Momenten an die gemeinsam überwundenen Schwierigkeiten.
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