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Neuntklässler der Siebensternschule feiern Schulabschluss. Muffins und Disco zum Abschied.


 
Selb – „Ein großes Dankeschön an all die Lehrer, die es mit uns Schlitzohren zu tun hatten.“ Mit dieser humorvollen Würdigung umschrieb Stefan Draxler in seiner Rede bei der Entlassfeier der Abschlussschüler seine Schulzeit an der Siebensternschule Selb. Mit einem bunten Programm, an dem die Eltern und alle Schüler teilnahmen, verabschiedeten sich die Jungen und Mädchen der 9. Klasse.
Den Auftakt der Abschlussfeier gestalteten sie selbst mit einem Lied gegen Gewalt. Darin stellten sie musikalisch heraus, dass Hass und Gewalt Vieles kaputt mache. Andreas Wurzel hatte die letzten beiden Jahre seiner Mitschüler in einer Power-Point-Präsentation aufbereitet, die den Zuschauern nicht nur wegen der eingefügten Schulwitze ein Schmunzeln entlockte. Die Kleinen der Diagnose- und Förderklassen (DFK) stimmten mit dem Mitmach-Lied „Sommer-Kinder“ auf die bevorstehenden Ferien ein.
Schulleiter Jörg Herzig, der die entspannte Feier moderierte, blickte auf dieses Schuljahr zurück, das nicht nur wegen dem 25-jährigen Bestehen der Siebensternschule ein „Schuljahr mit vielen Feiern“ war. „Über den letzten von knapp 2000 bisherigen Schultagen kann man sich schon freuen“, meinte Herzig mit einem Augenzwingern zu den Schulabgängern.
Ein erlebnisreiches Schuljahr schließe nun ab und man sei froh über die freien Tage. Die Schüler seien auch gespannt, was dann folgen werde. Mit Blick auf das Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) in Schwarzenbach/Saale, das die Schüler im nächsten Jahr besuchen werden, appellierte Herzig: „Auch da müsst ihr euch wieder anstrengen und von eurer besten Seite zeigen. Einige haben es bei uns schon bewiesen, dass sie eine beste Seite haben. Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit sind zwei Eigenschaften, die ihr durchaus verkörpert habt.“ In der Hoffnung, dass die Absolventen gern an die Siebensternschule und ihre dortige Schulzeit zurückdenken, gab ihnen Herzig gute Wünsche für den nächsten Lebensabschnitt mit auf den Weg.
Mit dem fetzigen Song „Lass raus!“ ermunterten die Neuntklässler die Zuhörer, einfach mal den Gefühlen freien Lauf zu lassen. „Obwohl es manchmal stressig war und es Probleme zwischen einigen Schülern gab, war es eine schöne Zeit an der Siebensternschule“, gestand Stefan Draxler in seiner Abschlussrede. Ihm persönlich habe der Sportunterricht am besten gefallen, da man sich dort richtig auspowern konnte. Sein Dank galt allen Lehrern und besonders dem Klassenlehrer Gerald Lippert: „Er hat uns nicht aufgegeben, egal wie schwer und stressig es manchmal für ihn war.“
„Ich liebe diese Tage“, ein aktuelles Lied in Karaoke-Form, präsentierten die Schüler der 5. Klasse und ließen sich dabei auch von technischen Problemen nicht aus der Ruhe bringen. Elternbeiratsvorsitzender Walter Sperlich hob hervor, dass der Schulabschluss der Einstieg in den weiteren Werdegang des Menschen sei. Für die Schüler sei es die Vorbereitung auf das Berufsleben. „Um erfolgreich zu sein, müsst ihr weiterhin bereit sein, jeden Tag aufs Neue dazu zu lernen.“
„Wir haben versucht, euch Werte mit auf den Weg zu geben, die euch das Leben in der Zukunft etwas erleichtern sollen“, blickte Klassenlehrer Gerald Lippert zurück. Dazu gehörten nicht nur der richtige Umgang miteinander sowie der Respekt vor Erwachsenen oder den Mitschülern, sondern auch das Einhalten von Regeln und Terminen. „Die meisten von euch haben diese Werte angenommen und im Laufe der Jahre immer besser angewendet“, lobte Lippert. Für ihren weiteren Lebensweg wünschte er ihnen Menschen, die es stets ehrlich mit den Schulabgängern meinen.
Die Kinder der Klasse 3/4 hatten Luftballons mit angehängten Wünschen gebastelt, die sie den Jugendlichen mit auf den Weg gaben. Bei der Zeugnisverleihung, die Gerald Lippert und Jörg Herzig gemeinsam vornahmen, wurden drei Absolventen für ihre guten Gesamtleistungen besonders gewürdigt und mit Sachgeschenken belohnt. Die Klassenbesten sind Christina Sperlich (Notendurchschnitt 1,58), Florian Oeser (1,75) und Andreas Wurzel (2,18).
„Tschüss!“ hieß es am Schluss auf großen Buchstaben, als sich die Schulabgänger endgültig mit dem Lied „An Tagen wie diesen“ von ihren Mitschülern verabschiedeten und sie mit selbstgebackenen Muffins und einer Schuldisco.
Sie verließen die Siebensternschule mit besonders guten Zeugnissen: Andreas Wurzel, Florian Oeser und Christina Sperlich (vorne von links). Die Glückwünsche dazu erhielten sie von Klassenlehrer Gerald Lippert und Schulleiter Jörg Herzig (hinten von links).
 
Stefan Draxler hielt die Rede der Abschlussschüler.
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