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„Elternzeit auf Probe"


 
Unter diesem Motto stand ein mehrwöchiges Projekt im PTZ Franken, das wir dank der Koordinierende Kinderschutzstelle (Koki) durchführen konnten. Die Koki im Landratsamt Wunsiedel verfügt über ein „Real Care Baby, also einen Säuglingssimulator, mit dem die Betreuung eines Säuglings realitätsnah ausprobiert werden kann.
An einem Vorbereitungsabend informierte Frau Vorwerk interessierte Jugendliche über den Ablauf des Projektes und stellte den Säuglingssimulator vor. Dieser sieht wie ein richtiges Baby aus und entspricht in Gewicht und Größe einem echten Säugling.
Insgesamt 10 Jugendliche wollten  Mutter bzw. Vater sein. Ja, sogar vier Jungen wagten sich an diese Herausforderung.
Aufgabe während des Projekts ist es, den Säuglingssimulator wie ein Baby zu betreuen, d.h. wickeln, füttern, wiegen. 3 Tage und 3 Nächte waren die Säuglinge in der Obhut eines Jugendlichen, der sich durch ein spezielles ID-Band als Elternteil identifizieren muss. Keine leichte Aufgabe, denn der Tagesrhythmus wird vorher programmiert und kein Jugendlicher weiß, wann sein Baby schreit und dementsprechend versorgt werden muss. Trotzdem gaben sich alle beteiligten Jugendliche viel Mühe und erreichten gute bis sehr gute Ergebnisse.  
Bestandteil des Projektes ist auch eine Befragung vor dem und nach dem Elternpraktikum. Bemerkenswert und natürlich beabsichtigt war, dass sich nach diesem Elternpraktikum viele Jugendliche dafür aussprachen, mit der Kinderplanung doch länger zu warten.
 
Die Mädchen besuchten zusätzlich am 14. April die Ausstellung „Zero – Schwanger ohne Alkohol. Diese Ausstellung fand in Wunsiedel im Luisenburg-Gymnasium statt und widmete sich der Prävention von alkoholbedingten Schädigungen des ungeborenen Babys. In der Fachsprache nennt man es „Fetales Alkoholsyndrom (FAS). In der praxisnahen Ausstellung war eine begehbare Gebärmutter zu sehen, in der die einzelnen Entwicklungsphasen des Embryos sehr anschaulich dargestellt wurden. Zudem gab es weiterführende Informationen zur Schwangerschaft und der Vorbeugung von Schäden am Neugeborenen. An einem Touchscreen konnten sich die Jugendlichen über konkrete Beeinträchtigungen erkundigen, die durch mütterlichen Alkohol in der Schwangerschaft Kindern und Jugendlichen auftreten. Das war für die meisten doch schockierend,
Geschichte
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