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Holz aus dem Fichtelgebirge


 
Unser Fichtelgebirge ist geprägt von vielen Wäldern. So ist es nicht verwunderlich, dass sich auch holzverarbeitende Betriebe angesiedelt haben. So zum Beispiel die Firma GELO in Weißenstadt, die wir, die Schüler der Siebensternschule Selb Außenstelle PTZ Franken, am 18. November durch das Projekt Klasse! der Frankenpost besuchen konnten.
Von Christian Seidel und Lars Melzer in Empfang genommen, mit gelben Warnwesten ausgestattet, wurden wir in 2 Gruppen durch den Betrieb geführt. So erfuhren wir gleich zu Beginn, dass es den Betrieb bereits seit 1898 gibt und derzeit etwa 100 Mitarbeiter in 8 verschiedenen Berufen beschäftigt. Zurzeit werden 14 Auszubildende betreut, darunter auch mal ein Mädchen als Holzbearbeitungsmechanikerin. Das war für uns doch überraschend. Wir sind ja in der Berufsfindung und durch diese Betriebsbesichtigung konnten wir einen kleinen Einblick in die Arbeitswelt in der Holzbranche gewinnen. In einem Rundgang lernten wir die einzelnen Verarbeitungsschritte von Holz kennen. Aus runden  Stämmen von Nadelbäumen sollen am Ende eckige Bretter, Kanthölzer entstehen. Das Holz bekommt GELO von unterschiedlichen Forstbetrieben, so z.B. aus Bratsk in Russland wertvolle sibirische Lärche. Zunächst sahen wir, wie die Stämme entrindet werden. Mit Hilfe von Kamera wir jedes einzelne gesägte Brett durchleuchtet und dadurch gleich festgestellt, was daraus werden könnte. Astlöcher sind nämlich nicht in allen Brettern und Dielen erwünscht. Kanthölzer werden im Leimwerk auch noch geleimt, um die Festigkeit und Stabilität zu erhöhen. Diese Kanthölzer werden beispielsweise im  Dachbereich verwendet. Im Hobelwerk konnten wir sehen, wie aus grobem Holz sehr glatte Oberflächen werden. Überall in den Werkshallen roch es nach frischem Holz. Einige von und probierten auch mal die Trockenkammer aus. Aber bei 100 % Luftfeuchtigkeit wollten sie dann doch nicht länger als 2 Sekunden verweilen. In diesen Trockenkammern kann der Trocknungsprozess von natürlichen zwei Jahren auf sieben Tage verkürzt werden. Das ist eine enorme Zeitersparnis. Gespart wird bei GELO auch am Abfall, denn es bleibt im Grunde genommen nichts übrig. Die Rinde der Bäume wird zu Rindenmulch, der Hackschnitzel zur Verbrennung und damit Erzeugung von Warmwasser verwendet. Und was dann wirklich nicht an die weltweit sitzenden Großkunden ausgeliefert werden kann, das wird im eigenen Fabrikverkauf der „Holzkiste an den Mann oder die Frau gebracht. Interessant war auch, dass sich die Mitarbeiter in einem eigenen Fitnessstudio nach oder vor der Arbeit betätigen können. Die Zeit in der GELO verging leider sehr schnell. Besonders für die Jungen war es ein sehr interessanter Vormittag.
Wir möchten uns recht herzlich bei Herrn Christian Seidel, Herrn Lars Melzer sowie der Frankenpost für die Betriebsführung bedanken.
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